Lass die Sonne auf Dein Dach: 5.900 Photovoltaik-Module auf dem Dach der SIG Combibloc GmbH Wittenberg wandeln die Energie der Sonne um.
Lass die Sonne auf Dein Dach: 5.900 Photovoltaik-Module auf dem Dach der SIG Combibloc GmbH Wittenberg wandeln die Energie der Sonne um.

In der Lutherstadt Wittenberg macht sie ihrem Namen alle Ehre: die Energiewende. 5.900 Photovoltaik-Module hat einer der größten Verpackungsspezialisten weltweit – die Schweizerische Industrie Gesellschaft (SIG) – mithilfe der Leipziger Stadtwerke auf dem Dach der SIG Combibloc GmbH Wittenberg installiert. Die Unternehmensgruppe, die es bereits seit 1853 gibt, hat sich mit diesem mutigen Schritt an ihrem Standort in Sachsen-Anhalt zu einem großen Teil energieautark gemacht und sich so einen entscheidenden Vorteil gesichert: Die momentanen Unbilden am Energiemarkt treiben das energieintensive Unternehmen weniger in die Enge als vergleichbare Industriebetriebe.

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Stromverbrauch: SIG erreicht Autarkiegrad von bis zu 25 Prozent

Energielösungen aus erster Hand: Insgesamt 19.100 Photovoltaik-Module installieren die Leipziger Stadtwerke für die SIG.
Energielösungen aus erster Hand: Insgesamt 19.000 Photovoltaik-Module installieren die Leipziger Stadtwerke im Auftrag der SIG.

„Weitsicht“, nennt das Martin Schneidewind, Projektmanager Energielösungen bei den Leipziger Stadtwerken. Er hat SIG beraten und betreut. Über den Sommer haben er und sein Team rund ein Drittel der insgesamt 19.000 Photovoltaik-Module, die SIG bei den Leipziger Stadtwerken geordert hat, auf dem Dach des Unternehmens installiert und in Betrieb genommen. Bis Januar 2023 sollen die restlichen Module – 13.100 an der Zahl – auf einer firmeneigenen Freifläche errichtet werden. Am Ende stehen 9,2 Megawatt Leistung zur Verfügung. Eine Menge, die ausreicht, um einen Autarkiegrad von bis zu 25 Prozent beim Stromverbrauch zu erreichen.

Autarkie steht für Unabhängigkeit vom Stromnetz. Mit Autarkiegrad ist der Anteil des Strombedarfs gemeint, den man mit einer Photovoltaikanlage ohne Bezug von Strom aus dem Netz decken kann. Je höher der Autarkiegrad ist, desto niedriger fallen die Stromkosten aus.

Verlässlicher Strompreis über einen Zeitraum von 20 Jahren

5,9 Millionen Euro war SIG der Beitrag in eine sichere und nachhaltige Energieversorgung wert. „Der erzeugte Strom wird direkt bei SIG eingespeist. Der Überschuss geht zurück ins Netz und wird vergütet. Durch die gewonnene Energie spart SIG bei der Produktion 2.500 Tonnen CO2-Äquivalent ein“, sagt Martin Schneidewind. So komme das Unternehmen seinen wichtigsten Zielen näher: Versorgungssicherheit, ein verlässlicher Strompreis über einen Zeitraum von 20 Jahren, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sowie die CO2-Neutralität bis zum Jahr 2030. „Ein enormer Gewinn – nicht nur für die Rentabilität und das Renommee der SIG, sondern auch für Umwelt- und Naturschutz.“

„SIG baut mit der Installation ihrer bisher größten Solaranlage die führende Rolle in der Getränkekartonindustrie weiter aus, wenn es um die Nutzung erneuerbarer Energie geht. Wir schätzen es sehr, dieses zukunftsweisende Solarprojekt in Partnerschaft und als langfristige Kooperation mit den Leipziger Stadtwerken zu realisieren und das Know-how sowie die Erfahrung des Leipziger Energieversorgers nutzen zu können“, sagt Klaus Zauner, Director Operations Europe bei SIG.