Ostdeutsches Energieforum
Ort der Diskussion und Vernetzung: Ostdeutsches Energieforum in Leipzig.

“Die Leipziger Gruppe beim Ostdeutschen Energieforum – das bedeutet für uns Mitmachen, Austauschen und Vernetzung auf einem Marktplatz der Ideen. Das ist extrem wertvoll”, sagt Ulf Middelberg, Geschäftsführer der Leipziger Gruppe. Gerade bei Zukunftsaufgaben, wie zum Beispiel dem Thema Wasserstoff, gehe es um gemeinsame Lösungen mit vielen Partnern. Dietrich Enk, Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen, betont das langjährige Zusammenarbeiten der Teilnehmer beim Gestalten der Energiewende: “Wir ringen im kreativen Streit um den richtigen Weg.”

Kristian Kripal, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, zeigte sich am Ende des zweitägigen Kongresses sehr zufrieden mit der Veranstaltung, die aufgrund der Corona-Hygienebestimmungen zum großen Teil auf digitale Vernetzung setzte. “Wichtig ist, dass wir die breite gesellschaftliche Verankerung bei den Energiethemen erreichen – und auch die Weiterentwicklung der Industriekerne in der Region . Wenn uns das mit dem Ostdeutschen Energieforum gelingt, hat es wieder seine Aufgabe erfüllt.”

Die Leipziger Gruppe war beim Ostdeutschen Energieforum – das auch zu ihren vielfältigen Engagements gehört – unter anderem mit Ulf Middelberg im Abschlussforum dabei. Dieses diskutierte zum Thema “Chancen des Umbruchs – Neue Perspektiven für die Kohleregionen. Wie weiter mit dem Strukturstärkungsgesetz?”. Dr. Maik Piehler, Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke, brachte deren Sicht in die Diskussionsrunde mit dem Titel “Quartierslösungen als Energiewende von unten – Welche Rolle können Stadtwerke spielen?” ein. Die Stadtwerke treiben unter anderem derzeit das Zukunftskonzept Fernwärme voran, dass auch auf quartiersnahe Energieerzeugung, beispielsweise per BHKW, setzt.